Ayrıntılı ultrason
Ayrıntılı ultrason
Das können wir für Sie tun.
Das Kind ist mit der 22.-24. Schwangerschaftswoche so groß und die Organe sind so gut ausgebildet, dass deren Struktur und Funktion durch diese Feindiagnostik Ultraschalluntersuchung beurteilt werden können. Gesichtszüge und Mimik sind häufig darstellbar. Die meisten Fehlbildungen können zu diesem Zeitpunkt ausgeschlossen bzw. erkannt werden – dies gilt auch für die meisten Herzfehler. Ebenfalls ist das Geschlecht des Kindes jetzt normalerweise zu erkennen.
Es gibt weitere Hinweiszeichen für Chromosomenstörungen, über die diese Untersuchung Aufschluss geben kann. Sind diese nicht vorhanden, verringert sich das Risiko, dass das Ungeborene krank sein könnte. Desweiteren richtet sich das Augenmerk auf die Fruchtwassermenge, den richtigen Sitz des Mutterkuchens und die Gesamtentwicklung des Kindes.
Außerdem können durch eine spezielle Blutfluss-Messung (Doppleruntersuchung) bei der Mutter der Zustand der Plazenta und somit etwaige Komplikationen und Risiken für eine spätere Erkrankung in der Schwangerschaft oder für eine Wachstumsverzögerung des Kindes eingeschätzt werden.
Gerne können Sie sich das Formular zum Thema schon vorab durchlesen und ausfüllen.
Häufige Fragen zur Feindiagnostik
Was wird bei der Feindiagnostik genau untersucht?
Die Feindiagnostik wird zwischen der 22. und 24. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Man nennt diese (sehr ausführliche) Untersuchung „Feindiagnostik“ (=„Organultraschall“), wenn sie durch einen entsprechend qualifizierten Untersucher oder Untersucherin mit einem hochauflösenden Ultraschallgerät durchgeführt wird!
Zu diesem Zeitpunkt sind die kindlichen Organe so weit ausgebildet, dass ihre Struktur und Funktion beurteilt werden können. Die meisten Fehlbildungen und Herzfehler lassen sich zu diesem Zeitpunkt ausschließen bzw. erkennen. Manchmal werden auch Hinweise auf genetische Erkrankungen oder vorgeburtliche Infektionen gesehen, die weiter abgeklärt werden können.
Zusätzlich werden die Fruchtwassermenge, der Sitz des Mutterkuchens und die Gesamtentwicklung des Kindes beurteilt. Über eine spezielle Blutfluss-Messung (Doppleruntersuchung) lässt sich außerdem der Zustand der Plazenta und damit das Risiko für Komplikationen oder eine Wachstumsverzögerung einschätzen.
Was bedeutet ein unauffälliger Befund - und was nicht?
Ein unauffälliger Befund bedeutet, dass zum Untersuchungszeitpunkt keine mit dem Ultraschall sichtbaren Auffälligkeiten festgestellt wurden und das Risiko für eine Erkrankung Ihres Babys dadurch sehr gering ist. Er ist jedoch keine hundertprozentige Garantie – die Feindiagnostik kann nicht jede denkbare Fehlbildung oder Erkrankung ausschließen, –(insbesondere) (das sind z.B.) solche, die sich erst später in der Schwangerschaft oder nach der Geburt zeigen (oder solche, die keine im Ultraschall erkennbaren Veränderungen haben).
Was passiert, wenn ein auffälliger Befund festgestellt wird?
Wird eine Auffälligkeit festgestellt, besprechen wir die Befunde ausführlich mit Ihnen und erläutern, welche Bedeutung sie für ihr Baby haben. Je nach Befund kann eine weiterführende Diagnostik (z. B. genetische Beratung und Untersuchung) sinnvoll sein. Auch kann es sinnvoll sein, Ärztinnen oder Ärzte aus anderen Fachbereichen (wie z.B. Kinderheilkunde, Kinderkardiologie, Kinderchirurgie oder Genetik) in die Beratung mit einzubeziehen.
Wir begleiten Sie dabei und stimmen die nächsten Schritte gemeinsam mit Ihnen und ggf. weiteren Fachärzten (und Beratungsstellen) ab (und organisieren diese für Sie).
Brauche ich eine Überweisung für die Feindiagnostik?
Ja, für die Feindiagnostik benötigen Sie als gesetzlich versicherte Schwangere eine Überweisung Ihrer Frauenärztin. Ohne Überweisung ist es eine sog. IGEL – Leistung.